Entwicklung statt zusätzlicher Regulierung

Die «Wohninitiative Äbike» von SP, Grüne und dem Mieterinnen- und Mieterverband Luzern verspricht bezahlbaren Wohnraum, setzt dafür aber auf mehr staatliche Eingriffe und weniger Handlungsspielraum für Private. Damit verfolgt sie aus Sicht der FDP den falschen Ansatz: Ebikon braucht keine Politik, die Entwicklung erschwert, sondern eine Politik, die Investitionen und Wachstum ermöglicht. 

Die Initiative setzt auf zusätzliche Bewilligungspflichten und Einschränkungen bei Sanierungen und Umbauten. Damit wird nicht eine einzige zusätzliche Wohnung geschaffen. Im Gegenteil: Investitionen werden komplizierter und wirtschaftlich weniger attraktiv. Gerade energetische Sanierungen, Ersatzneubauten und Verdichtungen benötigen Planungssicherheit und Investitionsbereitschaft

Gleichzeitig erarbeitet die Gemeinde ihre Immobilien- und Arealentwicklungsstrategie. Für die FDP. Die Liberalen Ebikon stellt sich deshalb die Frage, weshalb mit der Wohninitiative bereits heute zusätzliche regulatorische Vorgaben geschaffen werden sollen, bevor diese strategische Grundlage überhaupt vorliegt.


Wer mehr bezahlbaren Wohnraum will, muss dafür sorgen, dass mehr Wohnraum entstehen kann.


Ebikon kann und will sich eine Politik des Stillstands nicht leisten. Eine attraktive und wachsende Gemeinde braucht eine ausgewogene Bevölkerungsentwicklung. Das stärkt mittel- und langfristig das Steuersubstrat und schafft den finanziellen Spielraum, den Ebikon für seine Zukunft braucht - nicht zuletzt auch für einen attraktiven Steuerfuss.

Die FDP.Die Liberalen Ebikon setzt deshalb auf Entwicklung statt Regulierung. Die Gemeinde soll gute Rahmenbedingungen schaffen, private Investitionen ermöglichen, Verdichtung sowie qualitativ hochwertigen Wohnraum fördern. Bauwillige sollen ihre Verfahren rasch, günstig und unkompliziert abwickeln können. Bezahlbarer Wohnraum entsteht langfristig nicht durch das Einfrieren des Bestehenden, sondern durch ein ausreichendes Angebot.

Die FDP.Die Liberalen Ebikon stellt sich deshalb klar gegen die «Wohninitiative Äbike».